PC Sicherheit
PC Sicherheit
Allgemeine PC-Sicherheit
Die allgemeine PC-Sicherheit in Mitteleuropa, also den Ländern die technisch angeblich so hoch entwickelt sind, ist mehr als grauenvoll. Die weltweit meisten Schäden werden hier verrichtet, und zwar nicht durch „Hacking“ an Firmencomputern oder Websites sondern durch die Faulheit und Unwissenheit vieler Privatanwender. Umso erschreckender ist die Tatsache das entsprechende Hard & Softwareseitige Lösungen längst existieren!
Würden Anwender, privat ebenso wie gewerbliche, diese Maßnahmen nutzen würden nicht nur die meisten Schäden vermieden, nein es würde vor allem viel Ärger erspart werden.
So genügt es bereits auf dem heimischen PC nicht den Administrator-Account zu verwenden, sondern einen zweiten Benutzern – natürlich mit eingeschränkten Rechten – einzusetzen.
Desweiteren ist es nützlich nicht jede Datei aus dem Internet zu laden, besonders nicht wenn die Datei per E-Mail kommt und ungefähr so lautet „Hier Süsser, ein paar heisse Fotos von mir“ oder „Name sucht schnellen Sex“. Denn diese oft als Bilder getarnten Dateien sind oft .EXE-Dateien, also ausführbare Programme, die den Computer infizieren. Hierbei wird oft ein Virus, oder Spionageprogramm auf dem PC hinterlassen. Diese Spionageprogramme haben die Aufgabe Benutzerdaten wie Namen, Benutzernamen, Passwörter und Bank- und Kreditkartendaten herauszulesen und dann an die Betreiber zu senden.
Darum unbedingt alle nicht benötigten Ports schließen (Port 80 ist für Web, 21 für FTP) und genau überlegen für welches Programm man eine Ausnahme macht.
Bei Filesharingprogrammen ist übrigens besondere Vorsicht geboten. Diese werden zwar kostenlos vertrieben, beinhalten aber fast immer Spyware, also Spionagesoftware.
Bei den meisten neuen Computern und Laptops ist bereits ein Antivirus-Programm und eine Firewall, also eine „Schutzwand“ installiert.
Häufig wird aus Speicher und Performancegründen diese wieder gelöscht – ein fataler Fehler!
Die Firewall verhindert das Angreifer durch das System unbemerkt eindringen und die Kontrolle übernehmen und schließt sämtliche nicht benötigten Ports. Ports kann man sich wie Türen vorstellen. So gehen Dateien aus dem InternetExplorer durch den Port 80, während man beim Dateien übertragen per FTP die Tür 21 benutzt.
Ein AntiViren-Programm kann, vorausgesetzt es ist immer aktiv, verhindern das gefährliche Viren heruntergeladen und ausgeführt werden. Sollte dies doch einmal passieren kann dieses Programm den Virus entfernen oder zumindest unter Quarantäne stellen – ähnlich also wie bei der Schädlingsbekämpfung.
Vorausgesetzt das diese beide Programme funktionieren ist natürlich das sie über Updates, also aktualisierungen, immer „Neu“ gehalten werden.
Auch auf die einfachen Dinge sollte man achten: Wenn Sie eine Wohnung mit Dachterrasse haben, achten Sie darauf das niemand von der Terasse aus Ihre Tastatureingaben aufzeichnet oder Bildschirminhalte filmt.
Einen neuen Ansatz von Schutz bietet Microsoft seit Windows Vista. So werden bei Vista nun bei jedem Programm das ausgeführt oder installiert werden soll Nachfragen gestellt ob dies der Kunde wirklich wünscht. Leider hat es Microsoft etwas zu gut gemeint und übertreibt es direkt mit meist 2 Nachfragen pro Programm a la „Sind Sie sicher? Ja! Sind Sie wirklich sicher? Ja!“. Bei einzelnen Programmen können durchaus schon mal 3 Nachfragen kommen. Hier wurde beim neuen Betriebssystem Windows 7 deutlich nach gebessert.
Wer diese einfache Grundregeln beachtet, und seine Programme immer aktualisiert, erhält nicht nur häufig Produkterweiterungen, sondern erhöht so auch die Sicherheit da bekannte Bugs, also Fehler, und Sicherheitslücken geschlossen werden.